Wiederkehrende Prüfungen

Windenergieanlagen unterliegen - ähnlich wie Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr - einem wiederkehrenden behördlichen Prüfzyklus. In der Regel lässt sich die Länge der Inspektionsintervalle den Einzelberichten der maßgeblichen Typenprüfungsunterlagen entnehmen. Die Typenprüfung einer WEA beschreibt deren technische Spezifikation und bildet eine entscheidende Grundlage des Genehmigungsverfahrens. Dort formulierte Hinweise und Auflagen werden somit für die Betriebsdauer der Maschine verbindlich festgeschrieben.

Bei der Wiederkehrenden Prüfung konzentriert sich der Prüfumfang auf die wesentlichen Sicherheitsbelange. Die Kontrolle dient somit der Feststellung, dass weder unter dem Blickwinkel der strukturellen Festigkeit noch durch betriebsbedingte Funktionsabläufe eine Gefährdung von der Maschine ausgeht.

Es wird eine Aussage getroffen, ob

  • die behördlichen Auflagen eingehalten werden,
  • die errichtete Anlage den vorgelegten Unterlagen entspricht und
  • gegen den Betrieb sicherheitstechnische Bedenken bestehen.

Nach erfolgreicher Wiederkehrender Prüfung kann eine Prüfbescheinigung zur Vorlage bei der Genehmigungsbehörde ausgestellt werden.

Sachverständige der Windenergie Arndt GmbH sind über den Bundesverband Windenergie für die Durchführung von Wiederkehrenden Prüfungen an Windenergieanlagen gelistet.

Wiederkehrende Pruefungen an Windenergieanlagen von Windenergie Arndt