Zahnabdruckverfahren

Die Erstellung eines Zahnflankenabdruckes erfolgt mit Hilfe einer speziellen Abdruckmasse auf der beschädigten Zahnflanke mit einer Genauigkeit von 0,1 Mikrometer. Der Zahnabdruck wird im Unterauftrag durch einen externen Spezialisten unter einem Rasterelektronenmikroskop (REM) untersucht. Anhand der REM-Untersuchung kann die Ausprägung des untersuchten Schadens (z.B. Graufleckigkeit, Stillstandsmarkierungen etc.) dokumentiert werden.

Bei diesem Verfahren werden mit äußerster Sorgfalt, jahrelanger Erfahrung und stets auf dem neusten Stand der Prüf- und Dokumentationstechnik die Abdrücke untersucht, um:

  • Risiken eines ungeplanten Stillstandes zu minimieren,
  • mögliche Schäden z. B. bei der Garantieabnahme aufzuzeigen,
  • den Zustand eines Getriebes z.B. für die Versicherung festzuhalten und
  • um im Getriebeschadensfall genaue Ursachen festzustellen.
Zahnabdruckverfahren Windenergieanlagen Windenergie Arndt